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Kanzlei Klietsch | Rechtsanwalt Nicolas Klietsch | Fachanwalt für Versicherungsrecht, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
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Fahrzeug(„Kasko“)versicherung

Hierunter versteht man Voll- und Teilkasko und die Fahrzeughaftpflicht.

In der Voll- und Teilkasko spielen vor allem Angaben des Versicherungsnehmers nach Eintritt des Versicherungsalles eine Rolle. Bleiben Sie hier unbedigt bei der Wahrheit und versuchen Sie keinesfals, „ein paar Euro extra“ herauszuholen. Besonders unangenehm können falsche Angaben werden, wenn Zeugen für das Abstellen und Wiederauffinden nicht zur Verfügug stehen und der Versicherungskunde auf eine persönliche Vernehmung angwiesen ist. Gehen Sie davon aus, dass dem Versicherer Möglichkeiten zur Überprüfung hat.

Probleme gibt es auch mit vorläufigem Versicherugsschutz, Einlösungsbeitrag und Folgeprämienverzug.

In der Vollkasko – und Haftpflichtversichrung spielen außerdem Alkoholisierung und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort eine Rolle.

Soweit es um Oblienheitsverletzungen geht, hilft dem Versicherungnehmer das „neue“ VVG. Es bestehen Belehrungserfordernisse, deren Ausgestaltung durch die Rechtsprechung noch auf sich warten lässt. Das Alles-oder-Nichts-Prinzip wurde aufgegeben, die Versicherungsleistung entfällt nicht mehr vollständig, sondern wird nur noch gekürzt. Obliegenheitsverletzungen können bei Altverträgen nur eingewendet werden, wenn eine Vertragsanpassung an das neue Recht dem Versicherungsnehmer Ende 2008 zugestellt wurde (Beweislast beim Versicherer).

Aktuelles / Wichtiges

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Ist für einen Vertrag eine bestimmte Jahreskilometerleistung vereinbart und wird diese überschritten, so kann der Versicherer im Schadensfall keine Vertragsstrafe verlangen und gleichzeitig Gefahrerhöhung einwenden. Eine derartige Vertragsgestaltung ist unwirksam (OLG Stuttgart vom 25.07.2013, 7 U 33/13)

Beweiserleichterung bei Fahrzeugdiebstahl: Die Schilderung des sog. „äußeren Bildes“ eines Fahrzeugdiebstahls (Abstellen und Nichtwiederauffinden) erfordert grundsätzlich nur die Wiedergabe eines einfachen, nicht komplexen Sachverhaltes (OLG Köln VersR 13, 1576).

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